Ernährung gegen Migräne.

Ernährung gegen Migräne.
Teil 1

 

In dieser und in der folgenden Ausgabe des Wissenswerten, möchte ich den Zusammenhang von Migräne und Ernährung näher beleuchten. In dieser Ausgabe erwarten Sie die diagnostischen Kriterien:

 


Die Untersuchung von auslösenden Faktoren für Migräne ist ein wichtiges Anliegen von Medizinern für ihre Patienten. Auch wenn diese Faktoren vielschichtig und von Fall zu Fall verschieden sind, so kann doch ihr besseres Verständnis die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessern.
Als Migräne wird das wiederkehrende Auftreten von Kopfschmerzattacken gekennzeichnet, der in einigen Fällen vorübergehende neurologische Symptome in der sogenannten „Auraphase“ vorangehen. Der Kopfschmerz in seiner Entwicklung und  in seinen Symptome spezifisch. Da die Feststellung einer Migräne anfangs recht unzuverlässig war, wurden von der International Headache Society (IHS) Kriterien festgelegt (Headache classification committée oft he International Headache Society 1988), welche nunmehr die Diagnose einer Migräne erlauben.

 

Von der IHS anerkannte klinische Formen der Migräne sind:
- Migräne ohne Aura (M - A)
- Migräne mit Aura (M + A)
Weitere Formen von Migräne, z.B. ophthalmoplegische oder retinale Migräne, sind ebenfalls bekannt, treten jedoch viel seltener auf.

 

Diagnose einer Migräne ohne Aura laut IHS - diagnostische Kriterien

A.    Mindestens fünf Attacken, welche die Kriterien B-D erfüllen
B.    Kopfschmerzattacken, die (unbehandelt oder erfolglos behandelt) 4-72 Stunden anhalten
C.    Der Kopfschmerz weist mindestens zwei der folgenden Charakteristika auf:
1.    einseitige Lokalisation
2.    pulsierender Charakter
3.    mittlere oder starke Schmerzintensität
4.    Verstärkung durch körperliche Routineaktivitäten (z.B. Gehen oder Treppensteigen) oder führt zu deren Vermeidung
D.    Während des Kopfschmerzes besteht mindestens eines:
1.    Übelkeit und/oder Erbrechen
2.    Photophobie und Phonophobie
E.    Nicht auf eine andere Erkrankung zurückzuführen
Diagnose einer Migräne mit Aura laut IHS - diagnostische Kriterien
A - Mindestens zwei Attacken erfüllen die Kriterien B und C:
B - Mindestens 3 der 4 folgenden Eigenschaften:
- Ein oder mehrere Symptome der Aura sind vollständig reversibel und zeigen entweder eine fokale kortikale Störung oder eine Beeinträchtigung des Stammhirns
- Ein Symptom der Aura entwickelt sich erst allmählich über mehr als fünf Minuten, im Falle von mehreren Symptomen treten diese nacheinander auf.
- Jedes Auftreten einer Aura dauert nicht länger als 60 Minuten an. Treten mehrere Symptome auf, wird die Zeitdauer entsprechend erhöht.
- Kopfschmerzen folgen dem Auftreten der Aura binnen 60 Minuten, können jedoch manchmal auch vor ihr oder mit ihr gleichzeitig auftreten.
C - Mindestens eines der folgenden Kriterien ist erfüllt:
- Krankheitsgeschichte, körperliche und neurologische Untersuchung können keine organische Störung feststellen.
- Krankheitsgeschichte, körperliche und neurologische Untersuchung deuten auf eine organische Störung, aber diese wurde durch Neuroimaging und andere Laborverfahren ausgeschlossen.
- Eine organische Störung existiert, aber die Migräneattacken sind beim erstmaligen Auftreten nicht gemeinsam mit dieser Störung aufgetreten.

 

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe vom Wissenswerten den Zusammenhang von Migräne und Ernährung.

Dr. Didier Souveton
Leiter des medizinischen Beirats


BIBLIOGRAPHIE:
(1) Migraine is a food allergy disease. Monro J., Carini C., Bostroff J., Lancet 1984 Sep.29;2 (8405): 719-721
(2) A prospective Audit of food intolerance among migraine patients in primary care clinical practice. Trevor Rees,David Watson, Susan Lipscombe, Helen Speight, Peter Cousins, Geoffrey Hardman, Andrew Dowson. (2005), Headache, Vol 2 No.1 11-14
(3) Food allergy mediated by IgG antibodies associated with migraine in adults. Arroyave Hernandez CM,Echevarria, Pinto M, Hernandez Montiel HL. Rev Alerg Mex (2007); 54: 162–168
(5) IgG-based elimination diet in Migraine plus irritable bowel syndromeElif Ilgaz Aydinlar et al. Headache 2012
(6) http://www.nhs.uk/ipgmedia/national/migraine action/assets/migraineandfood.pdf
(7) http://themigrainechronicles.com/2012/01/09/to-test-or-not-to-test-diet-restrictions-based-on-igg-testing-for-migraine

 

 

 

TEIL 2

Während ich in der letzten Ausgabe des Wissenswerten die diagnostischen Kriterien einer Migräne beleuchtet habe, möchte ich dieses Mal auf den Zusammenhang mit der Ernährung und anderen äußeren Faktoren eingehen:

Pathophysiologische MECHANISMEN

Die Migräne entsteht aufgrund von einer neuronaler Übererregbarkeit durch genetische oder umweltbedingte Faktoren. Die üblichen Migräneformen unterliegen wahrscheinlich polygener Vererbung. Allerdings gibt es eine sehr seltene Form von Migräne, familiäre hemiplegische Migräne genannt, die autosomal-dominant vererbt wird. In dieser seltenen Form sind die Auren häufig von motorischer Art. Die mutierten Gene kodieren Ionentransporter.
Die gewöhnliche Migräne mit Aura ist Ausdruck einer transienten okzipitalen kortikalen Dysfunktion, beginnend mit einer Seh- oder Sinnesstörung und sich Schritt für Schritt zu einer sogenannten Cortical Spreading Depression ausweitend.

BEDEUTUNG Exogener Faktoren

Einige der Faktoren, die Migräneanfälle prädisponieren und auslösen, sind den Patienten bekannt. Dazu gehören:
o Ärger, Stress, oder plötzliche Entspannungssituationen ( "Wochenend-Migräne")
o hormonelle Faktoren
o ernährungsbedingte Faktoren
o sensorischen Faktoren: Blinklicht, Streifendekor eines Raumes, Lärm, Gerüche.
o klimatischen Faktoren.
o Übergewicht
Im Falle von Übergewicht liegt das Risiko, chronische Kopfschmerzen zu entwickeln dreimal höher als bei einem normalen BMI.

Ernährung als wesentlicher Faktor

Nach Angaben der National Headache Foundation können bestimmte Nahrungsmittel Migräne auslösen. Unter den am meisten zitierten Lebensmittel finden sich: Schokolade, Alkohol (Weißwein), Kaffee, Käse, Fleisch, Fleischwaren, Glutamat, Aspartam, etc. Darüber hinaus sind einige Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie (Gluten-Allergie), Migräneanfällen nach dem Verzehr von Weizenprodukten ausgesetzt. Die Migräne Lebensmittel-Trigger ist jedoch für alle Menschen individuell unterschiedlich.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen besonders in Verdacht, ein wichtiger Auslöser von Migräne zu sein. An diesem Zusammenhang wird derzeit verstärkt geforscht. Die Studien liefern momentan allerdings noch widersprüchliche Ergebnisse und stellen einerseits noch keine klaren Beweise für einen einzigartigen Wirkmechanismus zur Verfügung. Andererseits gestatten sie es auch noch nicht, bestimmte Lebensmittel eindeutig zu identifizieren, die für das Einsetzen eines Migräneanfalls verantwortlich sind.

1984 stellten Monro et al (1) die Hypothese auf, dass Migräne eine Allergie sei.
Nahrungsmittelallergien, die durch Immunoglobulin E oder durch eine Vasodilatation aufgrund einer Histaminintoleranz vermittelt werden, sind daran mit Sicherheit beteiligt. Jedoch leiden nicht alle Migränepatienten unter einer IgE-vermittelten Allergie. Seit 2005 wird die Messung von IgG durch spezifische Lebensmittel als neuer Marker genutzt, um Lebensmittel zu identifizieren, die potentiell Migräne auslösen könnten (2,3).

Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass nicht alle Lebensmittel mit einem hohen spezifischen IgG automatisch Migräneanfälle auslösen, sondern dass individuelle Unterschiede bestehen. Obgleich nicht unumstritten, kann ein Lebensmittel-IgG Test persönliche Risikolebensmittel identifizieren und eine Eliminationsdiät unterstützen. Diese Erkenntnis brachten den National Health Service (6) und die amerikanische Migräne Foundation (7) dazu, IgG-Tests auf Lebensmittelallergien zur Begleitung von Migränepatienten zu empfehlen. Es folgten weitere Studien, die den Zusammenhang von speziefischen Lebensmitteln als potentielle Migräne-Auslöser unteruchten.

FAZIT
Obwohl klar ist, dass die Eigenart und die Geschichte jeder Migräne isoliert betrachtet werden muss, scheint es also, dass auch Ernährung und Übergewicht in die Betrachtung der Entstehung und Schwere von Migräneattacken einbezogen werden müssen. Die amerikanische Migräne Foundation (7) empfielt z.B., IgG-Tests auf Lebensmittelallergien zur Begleitung von Migränepatienten einzusetzen.Für die Erlangung detaillierterer Kenntnisse muss die Forschung jedoch weiter fortgesetzt werden. Im Verlaufe des Metabolic Balance® Programms beobachten wir häufig bei Migränepatienten, dass aufgrund unserer Lebensmittelauswahl und des eingetretenen Gewichtsverlusts die Häufigkeit und Intensität ihrer Migräneanfälle abnimmt.

Dr. Didier Souveton
Leiter des medizinischen Beirats

BIBLIOGRAPHIE :
(1) Migraine is a food allergy disease. Monro J., Carini C., Bostroff J., Lancet 1984 Sep.29;2 (8405): 719-721
(2) A prospective Audit of food intolerance among migraine patients in primary care clinical practice. Trevor Rees,David Watson, Susan Lipscombe, Helen Speight, Peter Cousins, Geoffrey Hardman, Andrew Dowson. (2005), Headache, Vol 2 No.1 11-14
(3) Food allergy mediated by IgG antibodies associated with migraine in adults. Arroyave Hernandez CM,Echevarria, Pinto M, Hernandez Montiel HL. Rev Alerg Mex (2007); 54: 162–168
(5) IgG-based elimination diet in Migraine plus irritable bowel syndromeElif Ilgaz Aydinlar et al. Headache 2012
(6) http://www.nhs.uk/ipgmedia/national/migraine action/assets/migraineandfood.pdf
(7) http://themigrainechronicles.com/2012/01/09/to-test-or-not-to-test-diet-restrictions-based-on-igg-testing-for-migraine

 

 

 

Lebensmittelzusatzstoffe - Auslöser für Allergien und Unverträglichkeiten

Lebensmittelzusatzstoffe - Auslöser für Allergien und Unverträglichkeiten

Hinter Kopfschmerzen, Blähungen, Durchfall, Hautrötungen oder Atembeschwerden können Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien auf bestimmte Stoffe stecken.

Gerade in den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Menschen, die an Allergien oder Unverträglichkeiten erkrankten, drastisch angestiegen.

Die Ursachen des Anstiegs der Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehen Experten vornehmlich in der gestiegen Umweltbelastung,  den stark veränderten Ernährungsgewohnheiten und im allgemeinen Frischluftmangel der Menschen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Nahrungsmittelallergien und  Nahrungsmittelunverträglichkeiten (-Intoleranzen) in einem Atemzug genannt. Dabei handelt es sich jedoch durchaus um zwei unterschiedliche Krankheitsbilder.
Bei Allergien ist das Immunsystem betroffen und reagiert auf einen vermeintlich schädlichen Eindringling, einen fremden Eiweißkörper. Dagegen bildet es Antikörper, sogenannte Immunglobuline, die sich mit dem Allergen verbinden. Dabei können sich Symptome wie Erbrechen, Durchfälle, Schwellungen, Heuschnupfen und vieles mehr relativ schnell bemerkbar machen. Bei einer Allergie ist es völlig gleichgültig, ob der Körper mit einer großen oder kleinen Menge in Kontakt kommt. Der Betroffene reagiert immer.(3)
Im Gegensatz zu Allergien bildet der Körper bei Nahrungsmittelintoleranzen keine Abwehrstoffe, denn das Immunsystem ist an diesen Reaktionen nicht beteiligt.
Bei der Mehrheit der Nahrungsmittelunverträglichkeiten handelt es sich um sogenannte enzymatische Intoleranzen. Bei den Betroffen liegt ein Enzymdefekt oder Enzymmangel vor, so dass bestimmte Nahrungsbestandteile nicht oder nur unzureichend abgebaut werden bzw. nicht aufgenommen werden können.

Der Darm spielt eine Schlüsselrolle bei Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen. Er wird durch die stark veränderten Ernährungsgewohnheiten im Übermaß gefordert und überfordert

Lebensmittelzusatzstoffe sind auch häufig Auslöser für Pseudoallergien. Bei einer Pseudoallergie treten bei den Betroffenen die gleichen Symptome auf wie bei einer Allergie. Allerdings können keine allergiespezifischen Antikörper vom Typ IgE im Blut nachgewiesen werden. Auch natürliche Inhaltsstoffe wie Salicylate, die beispielsweise in Obstsorten wie Beerenfrüchten, Orangen, Erdbeeren oder Weintrauben vorkommen, können pseudoallergische Reaktionen hervorrufen. Daneben gibt es noch eine weitere Gruppe, die sogenannten biogenen Amine, die ebenfalls Ursache für eine Pseudoallergie darstellen können. Reich an biogenen Aminen sind Sauerkraut, Salami, Thunfisch, lang gereifter Hartkäse, Bananen, Rotwein und Schokolade.

Um Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu reduzieren, lautet das Motto vieler Allerlogen „zurück zur Natur“. Insbesondere bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte man darauf zu achten, dass diese möglichst frisch, natürlich, wenig verarbeitet und weitgehend frei von Zusatzstoffen sind. Damit können bereits einige Beschwerden abgemildert werden.

Silvia Bürkle
Medizinischer Beirat Metabolic Balance


Quelle:
1.    Worm M, Scherer K, Köhli-Wiesner A et al (2011) Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anapylaxie Rester. Allergologie 34:329-337  
2.    Behrendt H: Klimawandel und Allergie. In: Gostomzyk JG, Enke M (Hrsg.): Globaler Klimawandel und Gesundheit. Band 19, Schriftenreihe der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern. München, 2008
3.    Ring J, Bachert C, Bauer CP, Czech W (Hrsg.) Weißbuch Allergie in Deutschland. 3. Aufl., Urban & Vogel, München, 2010
4.    Thon HJ. Fruktose. Forum Innere Medizin, Bonn (2008)

Chiasamen – Superfood der Maya?

Chiasamen – Superfood der Maya?

Chia ist eine einjährige krautige Pflanze und gehört zur Familie der Lippenblütler.
Die Früchte der ursprünglich aus dem Süden Mexikos und Norden Guatemalas stammenden Pflanze werden Chiasamen genannt. Chia bedeutet in der Sprache der Mayas „Kraft“ und war einst die „Läufer-Nahrung“ für ihre Nachrichtenboten, da man sich damals schon der energiespendenden Eigenschaft der kleinen Körner bewusst war.
 
In den kleinen unscheinbaren Körner verbirgt sich ein ungeahnter Schatz an Nährstoffen. Die Samen enthalten 25-40% Fett, das zu 60% aus der alpha-Linolensäure  (pflanzliche Omega 3) und zu 20% aus Linolsäure (Omega 6) besteht. Das außergewöhnliche Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren 3:1 liefert dem Körper die optimale Zufuhr, die der Organismus für die Versorgung der Zellen und Organe benötigt.
Der Proteingehalt der Chiasamen ist mit knapp 20% höher als der von den üblich verwendeten Getreidearten (Weizen 14%, Reis 8,5%, Hafer 15%). Die Tatsache, dass alle 8 essenziellen Aminosäuren in hohen Maße vertreten sind, d.h. die biologische Wertigkeit des Eiweiß liegt bei über 90, macht Chiasamen zu einer vollwertigen Eiweißquelle.
Des Weiteren sind die Chiasamen reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen sowie an sekundären Pflanzenstoffen. (1,2)
 
Neben der antioxidativen Wirkung wurden weitere positiven Wirkungen der Chiasamen in verschieden Studien nachgewiesen und bestätigt, so dass auch die EU nach der Novel-Food-Verordnung Chiasamen 2009 „als neuartige Lebensmittelzutat zur Verwendung in Broterzeugnissen mit einem Höchstgehalt von 5% Chiasamen“ zugelassen hat. Seit 2013 wurde die Zulassung erweitert – in den USA sind Chiasamen seit 1980 auf dem Markt.
 
Chiasamen und Diabetes
Im Jahr 2007 veröffentlichte die Fachzeitschrift „Diabetes Care“ eine Studie die die Auswirkungen der Chiasamen in Bezug auf die Ursachen von Diabetes Typ 2 untersuchte. Die Probanden erhielten zu ihrer konventionellen Therapie 12 Wochen lang ca. 37 g Chiasamen/Tag. Eine Vergleichsgruppe ca. 37 g Weizenkleie/Tag über 12 Wochen. Dabei konnte gezeigt werden, dass die regelmäßige Einnahme von Chiasamen dazu führte, dass sich der systolische Blutdruck signifikant senkt. Des Weiteren konnte der Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden, der Cholesterinspiegel und auch das C-reaktive Protein (CRP) wurden deutlich gesenkt. (6) Ausschlaggebend für den konstanten Blutzuckerspiegel und die Senkung des Cholesterinspiegel sehen die Forscher den hohen Ballaststoffgehalt der Chiasamen.
 
 
Chiasamen und Antioxidant
Das antioxidative Potenzial eines Stoffes wird als ORAC-Wert angegeben. ORAC steht für Oxygen Radical Absorbance Capacity, d.h. die Fähigkeit freie Radikale einzufangen.  Der ORAC-Wert der Chiasamen ist sehr hoch im Vergleich zu anderen Lebensmitteln, z.B. enthalten  2 EL ca. 2500 µmol TE. Die gleiche Menge erhält man in etwa, wenn man ca. 375 g Karotten verzehrt oder 90 g eines Apfels isst. Dass die Chiasamen so reichlich bestückt sind mit ORAC kommt nicht von ungefähr, denn schließlich enthalten die kleinen Körner einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die auch geschützt werden müssen, damit die Saat nicht ranzig wird. Im Organismus unterstützen die Antioxidantien das Immunsystem und sorgen für eine schöne Haut.
 
Verwendung von Chiasamen
Chiasamen können roh, getrocknet gegessen werden. Da sie aber sehr viel Flüssigkeit zu der Entfaltung ihrer Fähigkeiten benötigen, ist es sinnvoll, den Samen vor dem Essen einzuweichen. Isst man sie „trocken“, sollte man unbedingt viel zusätzliche Flüssigkeit zu sich nehmen.
 
Chiasamen schmecken auf dem Brot, im Brot, aber auch in süßen Gebäcken, in pikanten Salaten und Gemüseeintöpfen, süßen Fruchtschalen, in Smoothies und in vielem mehr.
 
Silvia Bürkle
Metabolic Balance
 
1. Chia kompakt: Superfood Chia-Samen Gesund und lecker; Mandy Bantle
2. European Food Safety Authority (EFSA) 2009; Opinion on the safety of, Chia seeds and ground whole Chia seeds as a food ingeredient. The EFSA Journal 996: 1-26
3. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Neuartige Lebensmittel-Novel Food. URL: www.bmel.de/DE/Ernaehrung/SichereLebensmittel/SpezielleLebensmittelUndZusaetze/NovelFood/_Texte/DossierNovelFood.html?docld=37914
4. Chicco AG, D’Alessandro ME, Hein GJ et al. 2009; Diatary chia seed rich in alpha-linolenic acid improves adiposity and normalises hypertriacylglycerolaemia und insulin resistance in dyslipaemic rats. Br J Nutr 101: 41-50
5. R Ayerza Jr, W Coates; 2007; Effect of dietary alpha-linolenic fatty acid derived from chia when fed as ground seed, whole seed and oil on lipid content and fatty acid composition of rat plasma. Ann Nurt Metab 51: 27-34
6. Vuksan V, Whitham D, Sievenpiper JL et al. 2007; Supplementation of conventional therapy with the novel grain Salba improves major an ernerging cardiovascular riks factors in type 2 diabetes; results of a randomized controlled trial. Diabetes Care 30: 2804-2810
7. Niemann DC, Cayea EJ, Austin MD, Henson DA, McAnulty SR, Jin F.; 2009 Chia seed does not promote weight loss or alter disease risk factors in overweight adults. Nutr Res. 2009 Jun; 29(6): 414-8
8. Domenico Fusco, Giuseppe Colloca Maria Rita Lo Monaco, Matteo Cesari; 2007; Effects of antioxidant supplementation on the aging process. Clin Interv Aging. 377-387

Adipositas und Schlaf – welcher Zusammenhang besteht?

Adipositas und Schlaf – welcher Zusammenhang besteht? 

Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich unsere Umgebung stark verändert: Industrialisierung, die Entwicklung großer Stadtzentren, der Ausbau des Straßennetzes, Fahrzeuge, Flugkorridore – all dies sind Faktoren, die zur Störung und zur verminderten Qualität unseres Nachtschlafs beitragen können. Unser Schlaf erfüllt lebenswichtige Funktionen in unserem Organismus: Er reguliert und repariert. Er ist unverzichtbar für das Gleichgewicht der Hormonausschüttung und der Stoffwechselvorgänge, dient der Kontrolle des Blutzuckerspiegels, des Appetits und trägt so zum Erhalt eines konstanten Körpergewichts bei. Über diese biologischen Faktoren hinaus beeinflusst der Schlaf auch unser Verhalten [1].
 
Neuere Studien belegen einen direkten Zusammenhang zwischen einer zu kurzen Schlafdauer von weniger als 6 Stunden pro 24 Stunden und einer Erhöhung des BMIs (Body-Mass-Index) bei Erwachsenen und bei Kindern. Schlafmangel beeinflusst also den Gewichtsverlauf negativ. Das Adipositasrisiko ist bei Kurzschläfern stark erhöht – um 50 % bei Männern und um 34% bei Frauen.
 
Nicht zu vergessen, dass das Verhältnis zwischen Schlaf und Ernährung durchaus zweiseitig ist: Ernährt man sich richtig, schläft man besser. Schläft man besser, so konsumiert man weniger Lebensmittel, die zu einer Gewichtszunahme führen können [2].
 
Bei einer Betrachtung der Entwicklung der Lebensgewohnheiten unserer industrialisierten Gesellschaft – modern und immer „connected“ – fallen zwei Sachverhalte auf:
 
1) eine ständig ansteigende Verbreitung der Adipositas
2) eine Abnahme der durchschnittlichen Schlafdauer
 
Experimentelle Studien haben gezeigt, dass sich das Essverhalten unter Schlafentzug stark verändert. Die dafür verantwortlichen hormonellen Mechanismen wurden ermittelt.
Eine reduzierte Schlafdauer hat gleichermaßen ein Absinken der Sekretionsdauer des Sättigungshormons Leptin wie auch eine Erhöhung der Sekretionsdauer des appetitauslösenden Hormons Ghrelin zur Folge. Natürlich steigt in der Folge der Appetit an und führt zu einer Bevorzugung von stark zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln [4].
 
Über den hormonellen Einfluss hinaus kann Schlafmangel auch aus anderen Gründen zu einer Gewichtszunahme führen - beispielsweise:
 

      verlängerte Wachzeiten stellen mehr Zeit für die tägliche Nahrungsaufnahme zur Verfügung.
• durch eine Akkumulation von Müdigkeit und Schläfrigkeit neigt man tendenziell zu einer geringeren körperlichen Betätigung.
 
Die Behandlung von übergewichtigen bzw. adipösen Patienten muss also auch das Schlafverhalten des Patienten mit in Betracht ziehen.
Eine Ernährungsweise, die gleichermaßen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Sekretionsmechanismen bestimmter Botenstoffe in Betracht zieht und fördert, unterstützt die Regulierung des Schlafes und beeinflusst dadurch das Essverhalten positiv. In diesem Sinne erstellt Metabolic Balance individualisierte Ernährungspläne, die dem metabolischen Anforderungsprofil des jeweiligen Patienten gerecht werden.
 
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Didier Souveton
Medizinischer Leiter Metabolic Balance
 
 
Quellen:
1) Pr Damien Léger, Président de l’Institut National du Sommeil et de la Vigilance
2) Enquête INSV/MGEN «Sommeil et nutrition», dans le cadre de Nutri Net-Santé, menée auprès de 49.086 Nutrinautes, 37.846 femmes et 11.240 hommes, de janvier à juin 2014
3) Cauter E. Sleep curtailment in healthy young men is associated with decreased leptin levels, elevated ghrelin levels, and increased hunger and appetite. Ann Intern Med 2004; 141: 846–50.

Adipositas und Schlaf – welcher Zusammenhang besteht?

Metabolic Balance Day 2015

Metabolic Balance Day 2015
Starten Sie mit uns gemeinsam
in eine erfolgreiches neues Jahr

Jedes Jahr veranstalten Metabolic Balance-Betreuer in ganz Deutschland interessante Infoabende rund um das Metabolic Balance Stoffwechselprogramm.

Auch in Lüdinghausen findet im Rahmen des "Metabolic Balance Day 2015"eine kostenlose Infoveranstaltung am 20.01.2015 um 19.00 Uhr im Seminarraum der Bäckerei "Geiping"  Julius-Maggi-Str. 4, 59348 Lüdinghausen statt.

An diesem Abend besteht die Gelegenheit für alle Klienten und Interessenten in die Welt von Metabolic Balance einzutauchen und das erfolgreiche Ernährungs- und Stoffwechselkonzept kennenzulernen. Denn bei Metabolic Balance geht es nicht nur ums Abnehmen sondern vor allem um die Verbesserung der Lebensqualität des Einzelnen - jeder Teilnehmer wird individuell betreut.

Wer beginnt, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, bringt seinen Stoffwechsel ins Gleichgewicht. Der menschliche Körper läuft nur bei optimaler Versorgung rund.

Dazu ist es notwendig, Ernährung und individuelle Konstitution auseinander abzustimmen.
Ein spannendes Thema, zu dem Sie ganz herzlich eingeladen sind!!

Melden Sie sich zum kostenlosen Infoabend am 20.01.2015 (Dienstag) um 19.00 Uhr an!

per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder

02591 - 20 88 987

oder

füllen Sie dieses Kontaktformular aus

bis zum 15.01.2015

Die Teilnahmezahl ist begrenzt!

Menopause und Gewichtszunahme

Menopause und Gewichtszunahme

 

Rund ein Drittel aller Frauen haben mit Beginn der Wechseljahre aufgrund der Hormonumstellung mit unterschiedlichen Beschwerden, wie Schweißausbrüchen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Verstopfung, trockene Haut und nicht zuletzt häufig mit Übergewicht zu kämpfen. Gewichtszunahme  - obwohl sie nicht anders essen als bisher. Die zusätzlichen Pfunde scheinen sich  auf den „Hüften“ festzusetzen und wollen nicht wie einst mit einigen rasch eingelegten Fastentagen wieder verschwinden.

 

Laut der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. beginnen die Wechseljahre bei den meisten Frauen mit durchschnittlich 51 Jahren, allerdings können sie auch früher oder später eintreten. Operationen oder auch eine Chemotherapie  stellen schwere Eingriffe in den Hormonhaushalt des Körpers dar und können für das verfrühte Eintreten der Menopause mitverantwortlich sein.

 

Ab einem Alter von ca.40 Jahren verändert sich die Figur und viele Frauen stellen fest, dass sie nicht mehr so schnell abnehmen wie früher. Selbst wenn sie Sport treiben und Diät halten, fällt eine Gewichtsabnahme mehr als schwer. Hat sich dann doch das eine oder andere Kilo verabschiedet, handelt es sich häufig nicht um eingelagertes Fett sondern um Muskelmasse. Ein Teufelskreis, denn schließlich sind es die Muskeln, die das Fett verbrennen, und zwar auch im Ruhezustand. Beendet man also die Diät, entsteht der bekannte „Jojo“-Effekt und man nimmt wieder an Gewicht zu.

 

Bei Gewichtsproblemen in den Wechseljahren liegt der Grund nicht zwangsläufig in einer Fehlernährung oder im Bewegungsmangel. Häufig ist es darauf zurückzuführen, dass sich der Hormonhaushalt im Ungleichgewicht befindet. Hormone regulieren den Fettstoffwechsel und auch die Versorgung des Körpers mit Energie maßgeblich. Befinden sich alle Hormone in Balance und gleichen sich untereinander aus, kann der Körper optimal funktionieren.

 

Die Hormone Östradiol und Progesteron sind in den Wechseljahren besonders von Veränderungen betroffen. Während des Klimakteriums (der Begriff entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Stufe“) sinkt der Östrogenspiegel kontinuierlich ab. Hierdurch verändert sich das Verhältnis zu weiteren Geschlechtshormonen, insbesondere zu Progesteron. Das vergleichsweise ungünstigere Verhältnis von Östradiol und Progesteron führt dazu, dass das Bindegewebe lockerer wird, die Brustempfindlichkeit stark zunimmt. Zusätzlich werden mehr Wasser und Fett – insbesondere in Oberschenkeln und Gesäß – eingelagert

 

Neben Östradiol und Progesteron  begünstigt auch eine Abnahme des Hormons Testosteron eine Gewichtszunahme. Testosteron spielt bei der Fettverbrennung eine entscheidende Rolle und wirkt Cellulite entgegen. Während zu viel Testosteron im Verhältnis zu Östradiol den Damenbartwuchs verstärkt, verhindert zu wenig Testosteron den Fettabbau, fördert Angstzustände und depressive Verstimmungen und dämmt die Libido.

 

In Hinblick auf eine Gewichtszunahme in der Menopause spielen zwei weitere Hormone eine entscheidende Rolle : das Stresshormon Cortisol und das Cortisol ausgleichende Hormon DHEA. Cortisol hebt den Insulinspiegel an und bewirkt, dass Kohlenhydrate zur Energiegewinnung freigesetzt werden, die es zu verbrennen gilt, da sie ansonsten in Fett umgebaut werden. Das Stresshormon Cortisol steigt im Alter physiologisch bedingt auch ohne Stress-Situationen an, da der Körper altert und  Entzündungsprozesse unbemerkt häufiger werden. Gleichzeitig nimmt die Produktion des Hormons DHEA ab. Dies hat zur Folge dass die Fetteinlagerung im Bauch gefördert wird, da DHEA normalerweise die Fettverbrennung insbesondere des Bauchfettes ankurbelt.

 

Um das Hormongleichgewicht wieder herzustellen, erhalten viele Frauen in den Wechseljahren Hormonpräparate, deren Wirkungen mehr oder weniger umstritten sind. Unumstritten ist jedoch, dass eine ausgewogene gesunde Ernährung eine solide Grundlage bildet, um möglichst leicht über die Wechseljahre zu kommen.

 

Die größte Herausforderung besteht darin, dass der Körper mit zunehmendem Alter zwar weniger Energie benötigt, der Bedarf an Nährstoffen aber gleichzeitig steigt. Empfehlen Sie Ihren Klienten :

 

  • Lebensmittel mit geringem Energie- aber hohem Nährstoffgehalt. Das sind vor allem unverarbeitete oder gering verarbeitete Lebensmittel wie Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Obst, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fleisch und Fisch.
  • Täglich mindestens drei Portionen Gemüse oder Salat und mindestens zwei Portionen Obst. Frisches Gemüse, Salat und Obst liefern unter anderem viel Vitamin C, das für die Bildung von Kollagenfasern in Haut und Knochen benötigt wird - für Regenerationsprozesse und festes Bindegewebe
  • Täglich Milchprodukte, insbesondere Sauermilchprodukte wie Joghurt, Quark, Molke, Buttermilch. Diese liefern wenig Energie, aber gleichzeitig viel Eiweiß und Calcium. Haut und Muskulatur benötigen ausreichend Eiweißbausteine zur Zellerneuerung.
  • Täglich weitere Eiweißquellen, die abwechselnd den Speiseplan bereichern sollten, sind unter anderem Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Geflügel und Ei.
  • Mindestens zweimal pro Woche den Verzehr von Seefisch. Der hohe Anteil an hochwertigen Omega 3-Fettsäuren (EPA und DHA) kann  im Vorfeld auftretenden Entzündungen entgegenwirken und somit den Cortisolspiegel regulieren helfen.
  • Eine herzgesunde Ernährung im Alter, da mit der geringeren Östrogenbildung auch der natürliche „weibliche Herzschutz“ verloren geht. Das bedeutet neben reichlich Ballaststoffen in Form von Gemüse, Obst und Vollkornprodukte unbedingt täglich kaltgepresste pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure) zu sich zu nehmen.
  • Die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit, also mindestens 2 Liter pro Tag in Form von Wasser und ungesüsstem Tee. Das beugt ganz nebenbei trockener Haut vor, da die natürliche Feuchtigkeit der Haut mit der Zeit verloren geht.
  • Den Verzehr von Lebensmitteln, die reich an Phytoöstrogenen sind. Dabei handelt es sich um ein pflanzliches Östrogen, das das hormonelle System positiv beeinflusst.

 

Neue Studien deuten darauf hin, dass eine Kost, die reich an diesen Phytoöstrogenen ist, vor Krebs, Knochenabbau und Beschwerden in den Wechseljahren schützt. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in unterschiedlicher Konzentration und biochemischer Struktur in Pflanzen vorkommen.  In ihrer Struktur ähneln sie dem 17-Beta Östradiol, das heißt dem weiblichen Keimdrüsenhormon. Der ähnliche chemische Aufbau der pflanzlichen Substanzen führt dazu, dass die Phytoöstrogene an die Östrogenrezeptoren im menschlichen Stoffwechsel gebunden werden können. Ihre Wirkung liegt allerdings im Vergleich zum 17-Beta-Östradiol nur bei einem 0,5 %.
Besonders reich an pflanzlichen Phytoöstrogenen sind Sojabohnen und daraus hergestellte Produkte. Gute Quellen sind aber auch alle anderen Hülsenfrüchte, Getreidekleie und Getreide, Sprossen, Samen. Lignane findet man vor allem in Leinsamen. Lignane und Isoflavone (Genistin, Daidzein, Glycitin) werden von Enzymen der Darmflora abgebaut und können so von unseren Verdauungsorganen aufgenommen werden und in Blut, Urin, Stuhl und Galle gelangen. Voraussetzung dafür ist eine aktive Darmflora. In Studien wurde nämlich nachgewiesen, dass sich bei Versuchspersonen die Antibiotika bekamen der enzymatische Abbau im Darm verschlechtert. Folglich wurden signifikant weniger Lignane im Urin ausgeschieden. Fermentationsprozesse erhöhen die Konzentration an Phytoöstrogenen in Lebensmitteln und verbessern die Bioverfügbarkeit, wie z.B. beim Keimen von Hülsenfrüchten, Einweichen von geschrotetem Getreide oder durch Zusetzen von Pilzmyzeln (Tempeh).

 

Quellen:

 

  1. Römmler, A. (2006) Die Wahrheit über Hormone. München: Südwest 2006
  2. Krogmann A./Frohn B. Wechseljahre – ja natürlich! Sanfte Begleitung mit Heilpflanzen, Yoga, Ernährung, Kneipp-Anwendungen & Co.
  3. VerbraucherService Bayern/ Dipl. oec. Troph. Jutta Kamensky: Ernährung in den Wechseljahren
  4.  Annals of Internal Medicine, 2006; Deutsches Ärzteblatt
  5. Schierbeck, L.L. et al.: Effect of hormone replacement therapy on cardiovascular events in recently postmenopausal women; 2012

Genetische Impfung: Das Trojanische Pferd der Impfstoff-Produzenten

Genetische Impfung: Das Trojanische Pferd der Impfstoff-Produzenten

Hier finden Sie einen Text zu den Impfstoffen der Zukunft, GENETISCHENImpfungen.
Ebola wird der Startschuss sein, Gentechnik direkt in den Körper zu spritzen. Es ist an der Zeit, dass die Kritik an Impfungen auch die Kreise von Menschen erreicht, die sich kritisch mit Gentechnik und ähnlichen Themen befassen.
 
Die derzeitge Lage:
Ursache des Sterbens in Westafrika sind Armut, Not und Elend. Mit total unspezifischen aber dafür komplizierten Labormethoden werden die Opfer von Armut und Elend einem -wie immer bei "Pandemien"- sehr fragwürdigem Virus in die Schuhe geschoben. Es scheint, dass die Ebola-Panikkampagne nur dazu dient, die genetischen Impfungen durchzudrücken.
Da die Pharma immer mehr wegen der Wirkungen des bisher verwendeten Impf-Aluminiums unter Druck gerät, dürfte das Prinzip, genetisch veränderte Viren in die DNA einzuschleusen, die dort gentechnisch veränderte DNA freisetzen, die widerum körperfremde Proteine produziert, DAS Impfstoff-Prinzip der Zukunft sein.
Immer, wenn die WHO eine "Pandemie" ausruft, gibt es von allen Seiten Desinformation. Was derzeit in vielen "alternativen" Medien verbreitet wird, ist grossteils beweisfreier Unsinn, der -bewusst oder unbewusst- vom Kernthema ablenkt: Die Einführung genetischen Impfungen durch ein globales Impfprogramm. Wir befassen uns jetzt seit 15 Jahren mit Seuchen, die keine sind. Unser Eindruck: Bei Ebola wird das Finale eingeläutet, es geht an den Zellkern. Entweder wir schaffen es, das ganze System jetzt zu stoppen, oder es kommen unschöne Zeiten auf uns zu!

Wir haben in der PDF viele Quellennachweise zusammengetragen, womit jeder Sachverhalt durch zitierfähige Quellen bewiesen sind.
 
Mit herzlichen und optimistischen Grüßen
Michael Leitner und Daniel Trappitsch

Gesunde Ernährung. So wird das Grillen zum Genuss

Gesunde Ernährung. So wird das Grillen zum Genuss

An die Zangen – fertig – los! Die Grillsaison ist eröffnet! Beachten Sie bitte folgende Ratschläge, um das Freiwerden krebserregender Stoffe zu verhindern.

- Gute Kohle oder Briketts ohne Rückstände verwenden
- Vermeiden Sie, dass Fett in die Glut tropft, um gesundheitsschädlicher Rauchbildung vorzubeugen
- Kein geräuchertes oder gepökeltes Fleisch grillen
- Keine Löschversuche mit Bier, Wein oder Ähnlichem bei Flammenbildung
- Lieber in Folie, Schalen und Körbchen grillen als direkt auf dem Rost


Rezept-Special
Gegrillt & lecker

Gegrillte Knoblauch-Forellen (Phase 3)

1 Portion Forelle
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
1 EL Öl
½ Zehe Knoblauch
1 EL gehackte Petersilie

Forelle abspülen, innen und außen trockentupfen. Eine halbe Zitrone auspressen, den Saft mit Salz und Pfeffer verrühren, anschließend das Öl hinzugeben. Forelle mit der Marinade innen und außen bestreichen. Knoblauchzehe abziehen und in Stifte schneiden. Die zweite Zitronenhälfte heiß abwaschen, längs halbieren und in 2 Teile schneiden. Petersilie abspülen, abtropfen lassen und trockenschütteln. Petersilie mit Knoblauchstiften und Zitronenstücken in die Bauchhöhlen der Forelle füllen.

Forelle auf Alufolie auf den Grillrost legen und ca. 15 Minuten unter mehrmaligem Wenden garen.

Tipp: In Phase 2 die Zitrone weglassen und einen Fisch nach Plan verwenden.

Marinade für Fleisch und Fisch

¼ l Rapsöl mit einem Teelöffel  Meersalz, frisch gemahlenem Pfeffer, 1 große  geriebene Zwiebel und 1 Esslöffel  frisch gehackte Petersilie verrühren. Wer es deftig mag, kann noch 2 gehackte Knoblauchzehen dazu geben.

Tipp: In dieser Marinade kann man  sein Grillgut auch über Nacht ziehen lassen.

Grillsauce: „Provencial“

Zutaten: für  1 Glas (700 ml)
4 Lauchzwiebeln
2 Paprikaschoten
1 Aubergine
2 Fleischtomaten
Gewürze:
3 Knoblauchzehen
2 Rosmarinzweige
¼  TL Thymian (gehackt)
½  TL  Oregano (gehackt)
1 TL Gemüsebrühepulver
75 ml Balsamico
2 EL Olivenöl

Gemüse waschen, putzen und in Würfel schneiden.
Knoblauch schälen und in Scheibchen schneiden, in Öl anbraten.
Lauchzwiebel dazugeben und mitdünsten, danach die Aubergine dazugeben und etwa 5 Minuten garen lassen. Anschließend die Paprikaschoten hinzufügen und nach weiteren 5 Minuten auch die Tomaten. Das Ganze eine halbe Stunde leicht köcheln lassen und würzen. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben.
Nun das Ganze pürieren und abschmecken.
In ein heiß ausgespültes Twist-off-Deckel Glas füllen, zudrehen und auf den Kopf stellen. Auskühlen lassen, hält sich geschlossen gut ein halbes Jahr. Wenn das Glas einmal geöffnet war, bitte im Kühlschrank aufbewahren.

Grillpflaumen (Phase 3)

1 Portion frische Pflaumen
1 TL Zimt
1 TL Sesamkörner
1 TL Olivenöl

Die Pflaumen entkernen und vierteln, fein mit Zimt bestreuen (am besten mit dem Teesieb). Dann auch den Sesam darüber geben. Die Alufolie doppelt nehmen und auf der Innenseite mit etwas Olivenöl bestreichen, alles gut verschließen. Auf dem Grill, ganz am Rand bei geringer Hitze etwa  20 Minuten im eigenen Saft schmoren lassen. Heiß genießen!


Avocadosenfsauce

Zutaten:
1 Avocado
100 g Salatgurke
¼  TL Apfelessig
2 EL Senf ohne Zucker
Gewürze:
1 Knoblauchzehe
1 grüne Chilischote
1 TL Gemüsebrühepulver, Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie

Gurke waschen, schälen und in grobe Würfel schneiden.
Avocado entkernen und Fruchtfleisch aus der Schale lösen.
Chilischote in feine Streifen schneiden.
Knoblauchzehe schälen und in feine Scheibchen schneiden.
Alle Zutaten in einen Mixbecher geben und fein pürieren. Je nach Konsistenz noch etwas Wasser zugeben.
Abschmecken und die Petersilie unterrühren.

Ärztlicher Beirat Metabolic Balance

 

Ernährung und ernährungsbedingte Krankheiten

Ernährung und ernährungsbedingte Krankheiten

Ernährung und ernährungsbedingte Krankheiten

Die Behandlung unserer Patienten durch ein einfaches Ernährungsprogramm wie Metabolic Balance wird oft von der medizinischen Wissenschaft nicht allzu ernst genommen. Ernährung schien lange Zeit in den Augen jener Ärzte lächerlich zu sein, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und andere chronische Erkrankungen behandelten. Also präsentiere ich Ihnen heute Ergebnisse von Studien zur öffentlichen Gesundheitsversorgung, die Ihnen als Argument gegen jene, die die Ernährung und körperliche Aktivität als vernachlässigbare Elemente der medizinischen Versorgung ansehen, dienen können.

Ernährungsfaktoren und chronische Krankheiten

Während der letzten 30 Jahre wurde in Grundlagenforschung wie auch in zahlreichen klinischen und epidemiologischen Studien die Rolle von Ernährungsfaktoren (d.h. von Ernährung und körperlicher Aktivität) bei der  Entstehung der wichtigsten chronischen Krankheiten hervorgehoben – in Frankreich wie in allen industrialisierten Ländern sowie seit kurzer Zeit auch in den Schwellenländern.

Diese chronischen Erkrankungen (Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, psychische Gesundheit etc.) sind weltweit die häufigste Todesursache (Alwan et al., 2011). Und ihre Verbreitung nimmt weiter zu: Im Jahre 2020 werden fast 50 % der nordamerikanischen Bevölkerung unter mindestens einer chronischen Erkrankung leiden (Wolff et al., 2002).

Die Folgen ernährungsbedingter Krankheiten sind sowohl auf der Ebene jedes Einzelnen wie auch in Bezug auf Gesundheitskosten und Produktivität von größtem Ausmaß. Zudem verdeutlichen diese Krankheiten das unterschiedliche Ernährungs- und Gesundheitsniveau zwischen den sozialen Schichten (Giorda et al., 2011; Oldridge, 2008; Scarbourough et al., 2011; Tarride et al., 2012; Zhuo et al., 2012). Die Ernährung spielt weiterhin eine Rolle bei zahlreichen anderen Krankheiten, wie Verdauungsstörungen, Pathologien der Muskulatur und Gelenke, der Schilddrüse, der Haut oder der Nerven.

All diese Krankheiten sind multifaktoriell und werden durch genetische, biologische, umweltbezogenen und verhaltensbezogene Größen beeinflusst.

Die Bedeutung ernährungsbezogener Faktoren in Beispielen

So schwer es ist, das Gewicht ernährungsbezogener Faktoren genau zu bestimmen, so klar bestätigen zahlreiche Argumente, dass sie von großer Bedeutung sind. Einige Beispiele illustrieren diese Tatsache:

Laut der WHO (WHO, 2009) sind 25,2% der weltweiten Todesursachen auf eine Kombination von Risikofaktoren ernährungsbedingten Ursprungs zurück zu führen, wobei jede von ihnen allein einen maßgeblichen Anteil an dieser Gesamtsterblichkeit hat:

  • Bluthochdruck (16,8 %),
  • Übergewicht und Adipositas (8,4 %),
  • Bewegungsmangel (7,7 %),
  • Hoher Blutzuckerspiegel (7 %),
  • Hoher Cholesterinspiegel (5,8 %) et
  • Mangelnde Zufuhr an Obst und Gemüse(2,5 %).

Acht der zehn bedeutendsten Risikofaktoren, die die Lebenserwartung beeinflussen, sind zum Großteil ernährungsbedingt :

  • Bluthochdruck durch übermäßigen Salzkonsum
  • Adipositas
  • Bewegungsmangel
  • Hoher Blutzuckerspiegel
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Mangelnde Zufuhr an Obst und Gemüse
  • Alkoholkonsum

 (Die beiden weiterhin bedeutenden Faktoren sind Tabakgenuss und Luftverschmutzung.)

Ernährung und Krebserkrankungen

Der WCRF (World Cancer Research Fund) in Zusammenarbeit mit dem AICR (American Institute for Cancer Research) (World Cancer Research Fund/ American Institute for Cancer Research, 2007, World Cancer Research Fund/ American Institut for Cancer Research, 2009) schätzt auf Grundlage einer Arbeit, die in den USA, in Großbritannien, in Brasilien und China durchgeführt wurde, dass ungefähr

  • 1/3 der häufigsten Krebserkrankungen in den Industrieländern
  • ¼ der häufigsten Krebserkrankungen in Entwicklungsländern

durch präventive Ernährung vermieden werden könnten.

In den Industrieländern erreichten diese Schätzungen für spezifische Krebsarten noch höhere Raten :

  • Mehr als 65% für Krebserkrankungen der Luft- und Speiseröhre
  • 50% für Darmkrebs
  • Mehr als 45% für Gebärmutterhalskrebs

Salzkonsum und Bluthochdruck

Es existiert ein direkter Zusammenhang zwischen Salzkonsum und Bluthochdruck. Ein verminderter Salzkonsum reduziert das lanfristige Risiko von kardiovaskulären Ereignissen und Schlaganfall.

Es wird geschätzt, dass eine Verringerung des Salzkonsums von 10 auf 5 g pro Tag und Person die weltweite Gesamtrate

  • Von Schlaganfällen um 23 %
  • Von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 17 %

senken würde (WHO Europe, 2011b).

Eine in den USA durchgeführte Simulationsstudie schätzt ein, dass eine Reduzierung der Salzaufnahme um 3 g / Tag in der Gesamtbevölkerung , jährlich die neuen Fälle :

  • koronarer Herzerkrankungen um 60 000 bis 120 000 jährlich
  • von Schlaganfällen um 32 000 – 66 000
  • von Myokardinfarten um 54 000 bis 99 000

reduzieren könnte (Bibbins-Domingo et al., 2010).

Die daraus resultierenden Einsparungen in den Gesundheitsausgaben in den USA betrügen jährlich zwischen 10 und 24 Milliarden Dollar.

Körperliche Fitness und chronische Krankheiten

Eine ähnliche Beziehung wurde zwischen dem Grad körperlicher Aktivität und Fitness und der Prävention der sieben chronischen Krankheiten gefunden :

Im Vergleich der aktivsten und fittesten Gruppe zu weniger aktiven Gruppen mit geringerer körperlicher Fitness wurde eingeschätzt, dass diese Gruppe ein deutlich geringeres Risiko hatte, an folgenden Krankheiten zu erkranken (Warburton et al., 2006):

  • Diabetes Typ 2 - minus 42%
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen - minus 33%
  • Bluthochdruck - minus 32%
  • Schlaganfall - minus 31%
  • Dickdarmkrebs - minus 30%
  • Brustkrebs - minus 20%

Ein hohes Niveau körperlicher Aktivität reduziert das Risiko vorzeitiger Mortalität um rund 31% im Vergleich zu Inaktivität. Die Gesundheitsvorteile steigen mit dem Umfang und der Intensität der Aktivität (Warburton et al., 2010) .

Schlussfolgerung

Der Rolle der Bedeutung ernährungsbezogener Faktoren im Schutz vor chronischen Krankheiten Rechnung tragend, stellt sich heute die Frage, die Fragen in die nationale Politik der einzelnen Länder zu integrieren und passende Strategien zu entwickeln. Internationale Organisationen (z.B. die WHO, OECD, EU) und politische Gruppen (z.B. IASO, IOTF, SALT, WCRF) empfehlen einheitlich die Installation und den langfristigen Ausbau von  Politiken und Ernährungsstrategien der öffentlichen Gesundheitsversorgung auf nationaler Ebene.

Dr. Didier Souveton

 

Ärztlicher Beirat Metabolic Balance

 

Schokolade - gesund oder ungesund?

Schokolade - gesund oder ungesund?

Der Granatapfel (Punica granatum) ist ein Früchte tragender Laubbaum, der eine Höhe von 5-8 Meter erreicht. DerDie Mayas in Mittelamerika zählten zu den ersten Schokoladenfans. Ethnologen entdeckten in einem 1500 Jahre altem Krug Spuren von Kakao. Indianer heilten schon 600 Jahre vor Christus mit Hilfe eines Getränks aus Kakaobohnen Fieber und Husten. Später kultivierten die Azteken, die Schokoladen-Tradition weiter, u.a. mischten sie Kakaopulver mit Wasser und würzten es mit Chili und Pfeffer zu einem frischen Getränk, aus dessen Name"Xocoatl" ("würziges Wasser") der Begriff Schokolade entstand.
Dass Schokolade unsere Stimmung heben kann, gilt aus medizinischer Sicht als wahrscheinlich. Auslöser dafür sind neben dem Botenstoff Serotonin so genannte "Endorphine". Endorphine bildet unser Körper u.a. auch dann wenn wir Sport treiben, oder verliebt sind. Endorphine sorgen dafür, dass wir euphorisch, aber auch schmerzunempfindlich werden. Auch in der Schokolade sind diese Endorphine, wenn auch in kleinsten Mengen, enthalten.
 
Verschiedene Studien bestätigen zudem in regelmäßigen Abständen, dass Schokolade mit hohem Kakaogehalt die Gesundheit von Herz und Gefäßen positiv beeinflusst. Die Grundlage hierfür liefern die Inhaltsstoffe des Kakaosamens und deren bekannte Wirkung auf den Organismus. Bei einer Tagung der American Chemical Society in Dallas haben Wissenschaftler nun erstmalig klargestellt, dass diese bekannten Wirkungen nur zum Tragen kommen, wenn diese Wirkstoffe auch tatsächlich auf genommen werden können, denn entscheidend hierfür ist die Aktivität einiger Darmbakterien.
In Laborexperimenten, in denen der Verdauungsprozess im menschlichen Darm simuliert wurde, wurde festgestellt, dass die im Samen des Kakaobaums enthaltenen Polyphenole, vor allem das Epicatechin und auch Ballaststoffe, durch die Verdauungsenzyme nicht abgebaut und dadurch nicht direkt verwertet werden können. Erst Darmbakterien, wie Bifidobakterien und Milchsäurebakterien sind in der Lage, die im Kakao enthaltenen Wirkstoffe, durch Gärprozesse freizusetzen, so dass sie über die Darmzellen resorbiert werden können.
Man gab in dem Laborexperiment reichlich menschliche Darmkeime, wie Bifidobakterien zu, die ihre Tätigkeit aufnahmen und nach sechs bis zwölf Stunden  konnten kurzkettige Fettsäuren und Spaltprodukte der Polyphenole nachgewiesen werden. Diese Moleküle  waren so klein, dass sie ungehindert die Darmwand passieren konnten und in das Blut gelangen. Bei den kurzkettigen Fettsäuren handelt es sich um Butter- und Propionsäure, die entzündungshemmende Wirkung haben und auch den pH-Wert im Darmmilieu positiv beeinflussen, so dass die Nährstoffresorption deutlich verbessert wurde.
 
Das Fazit der Wissenschaftler war in diesem Zusammenhang auch, um insgesamt in den Genuss gesundheitsfördernder Wirkstoffe in Lebensmittel und Genussmittel zu kommen ist eine gesunde Darmflora unabdingbar. Bei Problemen mit dem Darm ist neben einer Darmsanierung eine ballaststoffreiche präbiotische Ernährung, die  die Ansiedlung von Darmbakterien, insbesondere Bifidobakterien unterstützt von großer Wichtigkeit. Lebensmittel, die reich an präbiotischen Ballaststoffen, wie Inulin sind,  sind z.B. Topinambur, Roggen, Schwarzwurzel, Zicchorie, Lauch, Chicoree, Artischocken und Pastinaken.    
 
Quelle: Mari Moore et al.:„Impact oft he micobiome on cocoa polyphenolic compounds“
 
Mit freundlichen Grüßen

Silvia Bürkle

  

Wolfsbergerstr. 17
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591 20 88 987
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